Mobilitywelten


Was ist überhaupt Mobility?

Mobility = Beweglichkeit

Genauer gesagt ist Mobility die Fähigkeit, Gelenke in ihrem vollen Bewegungsumfang und ihrer vorgesehenen Funktion nutzen und durch Muskelkraft kontrollieren zu können. Es ist kein passives Dehnen, sondern der aktive Kraftaufwand im gesamten Bewegungsbereich des Gelenks. Eine gute Mobility ist außerordentlich wichtig für die Gesundheit jedes Gelenks, zB. zur Verletzungsprävention, aber auch zur grundsätzlichen „Gelenkshygiene“, um die nährende und „schmierende“ Gelenksflüssigkeit in jeden Winkel des Gelenks zu bekommen. Besonders interessant ist eine gut trainierte Mobility-Fähigkeit auch für bestimmte Übungen, die im Krafttraining üblich sind, wie zB. Squats, Deadlifts, Bankdrücken, Rudern uvm., um auch hier die Muskeln in ihrem vollen Potenzial und Bewegungsumfang nutzen und trainieren zu können.

Zum Beispiel:

Wie willst du tief in den Squat kommen, ohne der Fähigkeit, die Hüfte optimal beugen zu können (=Flexion) oder genügend Außen- und Innenrotationsfähigkeit der Hüfte zu besitzen?

Wie willst du beim Bankdrücken deine Brust ordentlich vordehnen, wenn deine Schultern nicht die Fähigkeit zur optimalen Streckung haben (=Extension)?

Wie willst du deinen Gluteus effektiv trainieren, wenn du die Hüfte nicht richtig strecken kannst (Extension)?

Wie willst du optimal Schulterdrücken, wenn deine Schultern keine gute Flexions- und Außenrotationsfähigkeit haben?

Wie willst du die Zielmuskulatur beim breiten Rudern richtig treffen, wenn du deine Schulterblätter nicht kontrollieren kannst und sie daher bei der Übung nicht zusammenziehen kannst (=Retraktion) oder deine Brustwirbelsäule die Fähigkeit zur Streckung momentan nicht besitzt?

UND VIELES MEHR…!

Was kann ich mit einem gut geplanten Mobility-Training erreichen?

Mobility-Training = Beweglichkeitstraining

Im Mobility-Training gibt es viele verschiedene Optionen, je nach Gelenkssituation. Wir können mit einem guten Mobility-Programm einerseits den Bewegungsradius deiner Gelenke nachhaltig vergrößern (das braucht am meisten Zeit) und ihn gleichzeitig stark machen, sodass dein Körper die Kontrolle über den neuen Bewegungsradius behält. Andererseits können wir uns auch nur auf Krafttraining im schon verfügbaren Bewegungsradius konzentrieren, wenn zum Beispiel die Lücke zwischen passiven und aktiven Bewegungsradius groß ist – dein Gelenk also zwar Raum zur Verfügung hat, ihn aber nicht selbständig nutzen kann und daher in diesem keine Kontrolle und Stabilität hat (=Verletzungsgefahr!). Schließlich muss auch noch beachtet werden, ob die isoliert nutzbare Kraft des Gelenks auch in verschiedenen Gelenkspositionen vollständig ausgeschöpft werden kann und ob die Kontrolle darüber auch in Compound-Übungen wie Squats, Deadlifts, Shoulderpress, usw… genutzt werden kann. Da wir uns vor allem auf Kraftaufbau in den Endpositionen der Gelenke konzentrieren, ist es also eine hochintensive Form des Krafttrainings und keinerseits entspannend. Zusammengefasst: Ein gut geplantes Mobility-Programm bringt deine Gelenke in Schuss und macht sie stark, indem es die so wichtige nutzbare Kraft in Endpositionen herstellt, erhält, erweitert und schließlich in dein weiterführendes Krafttraining einbaut.

All diese Themen können für dich notwendig sein, es kann aber auch sein, dass du nur einen Abschnitt davon benötigst. Daher lohnt sich zum Start ein Joint-Assessment mit anschließender Information, was deine Ausgangssituation ist und Empfehlung, was du tun kannst, um auf das nächste (& übernächste, usw.) Mobility-Level zu kommen.

Was ist ein Joint-Assessment?

Joint = Gelenk

Bei einem Joint Assessment wählst du ein, zwei, mehrere oder alle Gelenke aus, die ich in der Einheit genau teste. Ich schaue mir an, in welche Bewegungsrichtungen du aktuell welchen passiven und aktiven Bewegungsradius zur Verfügung hast und ob diese dein Gelenk in ihren Grundfunktionen einschränken könnten. Es wird genau kontrolliert, ob es eine starke Diskrepanz zwischen aktivem und passivem Bewegungsumfang gibt, denn diese sollte bearbeitet werden. Wir testen außerdem, wieviel Kontrolle und Kraft du in bestimmten Gelenkspositionen aufwenden kannst, was Hinweise darauf liefert, wie die Muskeln um das Gelenk herum arbeiten, wo es etwas aufzuholen gibt und wieviel Stabilität das Gelenk generell hat, um seine spezielle Funktion zu erfüllen. Zusätzlich besprechen wir, welche Gelenksrichtungen für deine individuelle Situation besonders wichtig sind (zB.: für einen bestimmten Beruf, eine bestimmte Sportart, die du ausübst, eine bestimmte Kraft-Übung, deinen Alltag, usw…) und ob sie aktuell diesen Anforderungen entsprechen.

Wichtig! In dieser Einheit geht es um ein reines Assessment. Das bedeutet: Wir stellen hier nur fest, was die aktuelle, individuelle Ausgangssituation deines Gelenks ist und arbeiten noch nicht aktiv an diesen persönlichen Themen. Am Ende der Einheit erkläre ich dir genau meine Beobachtungen und teile dir außerdem mit, welches Trainingsprogramm ich dir empfehlen würde, um deinem Gelenk das zu geben, was es braucht – sei es mehr Bewegungsumfang, Kontrolle, Kraft oder Ausbalancieren von Ungleichgewichten (oder ob es eh rund läuft und du genau so weiter machen kannst, wie vorher 😊).

Der Zeitaufwand eines Joint Assessments variiert sehr und kommt auf den individuellen Zustand des Gelenks an (wie viele Funktionstests und in welcher Intensität sie notwendig sind), daher können hier keine genauen, sondern nur ungefähre Zeitangaben gegeben werden. Generell kannst du damit rechnen, dass Single- & Double Joint Assessments nicht länger als 60 min. dauern und du für ein Complete Joint Assessment 120 min. einplanen solltest.

Zur Auswahl stehen folgende Gelenke bzw. Gelenkskomplexe:

Sprunggelenk – Knie – Hüfte – Lendenwirbelsäule – Brustwirbelsäule – Nackenwirbelsäule – Schultern & Schulterblätter – Ellbogen – Handgelenke

! Bei manchen Gelenken kann es notwendig sein, sich auch die Nachbargelenke anzuschauen, da sie erheblichen Einfluss auf das ausgewählte Gelenk haben können. Bei der Terminvereinbarung besprechen wir, ob das auf deine Situation zutreffen könnte.

Und wie geht's dann weiter? 

Informiere dich hier, zwischen welchen Mobility-Session-Angeboten du nach deinem Joint-Assessment wählen kannst.

Nach deinem Joint Assessment weißt du, was deine spezifische Gelenkssituation für ein Trainingsprogramm brauchen würde. Je nachdem was ich dir empfohlen habe bzw. wofür du dich entscheidest, hast du nun verschiedene Optionen, um auf dein nächstes Mobility-Level zu kommen. Verschiedene Mobility-Themen brauchen auch verschiedene Trainingsformen – manche brauchen mehr Einheiten und Zeitaufwand, manche weniger. Ich möchte, dass du sobald wie möglich selbständig mit dem Programm, das ich für dich plane, arbeiten kannst – gleichzeitig möchte ich, dass du optimal begleitet wirst und auch komplizierte Übungen später alleine fehlerfrei durchführen kannst. Daher kann es sein, dass erstmal einige Einheiten mit meiner Begleitung notwendig sind, um sich alles wirklich gut anzutrainieren.  

 

Single Mobility – Session  (60-75 min.) 

Die Single Mobility – Session ist für diejenigen gedacht, die kein spezielles Assessment und Plan wollen, sondern gezielte Technikfragen, Übungsfragen und keine langfristige Begleitung wollen und denken, dass ihr Anliegen in einer Mobility – Session vollständig behandelt werden kann. Ohne, dass wir uns vorher kennen lernen, habe ich auch zu wenig Informationen über dich, um dir einen Plan erstellen zu können. Daher ist in dieser Einheit auch keine schriftliche Trainingsplan-Übergabe inkludiert.

Mobility Add Ons (60-75 min.)

Mobility Add Ons sind vor allem dann sinnvoll, wenn wir in einem Joint Assessment oder eines vorherigen Personaltrainings Gelenksthemen gefunden haben, die du bearbeiten möchtest. Je nachdem, wie viele Einheiten ich dir empfehle (und du auch nutzen willst), hast du die Auswahl zwischen einem einmaligen Add-On oder verschiedenen Blöcken.

Sie sind nur buchbar bei vorheriger Buchung eines Joint Assessments, eines Mobility-Blocks oder eines Personaltrainings, da sie auf die schon gesammelten Informationen über deine Gelenkssituation aufbauen.

Du hast die Wahl zwischen:

Single Mobility Add – On : 60-75 min. 

Mobility-Package Small: 4 Mobility Add – Ons:

4x 60-75 min.

Mobility-Package Medium: 6 Mobility Add – Ons:

6x 60-75 min.

Mobility-Package Large: 8 Mobility Add – Ons:

8x 60-75min.

Bei Buchung des Mobility-Package Large gibt es auf zusätzliche Single Add-Ons -40%. 

Where there's value, there's a price.

Preisliste

"Lohnt sich das überhaupt?"

Ja! Ganz klar: JA!

Gute Mobility ist die Voraussetzung für jedes weitere Training. Sind deine Gelenke nicht gut aufgestellt, wird dich das früher oder später in deinem weiteren Training ausbremsen - ja, sogar, wenn du nicht trainierst, kann eine eingeschränkte Mobilität deinen Alltag negativ beeinflussen oder durch Kompensationen des restlichen Körpers, weil das Gelenk nicht tut, was es tun soll, Schäden in deinem System verursachen.

Mobility-Welt Preis
Single-Joint-Assessment € 49
Double-Joint-Assessment € 69
Complete-Joint-Assessment € 99
Single-Mobility-Session € 99
Single-Mobility-Add-On € 89
Mobility Package Small: 4 Mobility Add-Ons € 316
Mobility Package Medium: 6 Mobility-Add-Ons € 414
Mobility Package Large: 8 Mobility-Add-Ons -> Bei Buchung dieses Blocks gibt es auf weitere Single-Mobility-Add-Ons: -40% € 512